Andreas Neider

Dozent und Autor für Anthroposophie, Spiritualität, Meditation und Medienpädagogik

 

 

Pädagogische Vortrags- und Seminarthemen  

Sie können Andreas Neider zu jeglicher Form von Veranstaltung - Vortrag, Seminar, Tagung, Klausur etc. - einladen. Wenden Sie sich dazu an die Kontaktadresse, Frau Godard berät sie gerne.                        

 

A)     Themen für öffentliche Vorträge

 

1)       Aufmerksamkeitsdefizite – Wie das Internet unser Bewusstsein korrumpiert und was wir dagegen tun können.

Durch eine genaue Beobachtung, was das Internet innerhalb von nur 10 Jahren aus den Menschen gemacht hat, wie es ihr Bewusstsein bereits jetzt zu verändern beginnt, kommt man dazu, nach den wahren Hintergründen der Entwicklung dieser Technologie zu fragen. Was sind zum Beispiel die Ziele solcher Unternehmen wie Google, die vom Internet am allermeisten profitieren? Es ist eine auf das Gehirn reduzierte, durch die Internettechnologien gestützte Mensch-Maschine, die sich hinter diesen Technologien als Menschenbild auftut. Was aber lässt sich dagegen unternehmen? Der Vortrag soll zeigen, wie die grundlegenden Angaben Rudolf Steiners zur Waldorfpädagogik geradezu wie dazu geschaffen sind, unsere Kinder so zu erziehen, dass sie sich den Auswirkungen des Internets gegenüber nicht nur zu behaupten, sondern diese Technologien zugleich als Chance zu einer wirklichen Weiterentwicklung nutzen können. Zu diesem Thema erscheint im Frühjahr 2013 ein gleichnamiges Buch.

 

2)      Der Mensch zwischen Über- und Unternatur. Das Erwachen des Bewusstseins im Ätherischen, die freien Kräfte und ihre Bedrohung

Der Mensch der Gegenwart bewegt sich zwischen der Übernatur im Erwachen für imaginative Erfahrungen des Ätherischen und der täglichen Nutzung der Unternatur in Gestalt digitaler Medien, insbesondere des Internets. Der Vortrag soll diese Erfahrungsbereiche aufhellen und den „Kampf um das Spirituelle“ in heutiger Zeit anhand der Medieninhalte, die vor allem von Kindern und Jugendlichen täglich genutzt werden, verständlich machen. Zum Thema ist im Herbst 2012 von Andreas Neider ein umfangreiches Buch im Verlag Freies Geistesleben unter gleichnamigem Titel erschienen.

 

3)    Wie verändert das Internet unser Denken?

„Bibliothek ohne Bücher“, so könnte man einen gegenwärtigen Trend in unseren Schulen bezeichnen. Doch ist es wirklich egal, ob Kinder an einem Bildschirm oder in einem Buch studieren? Wie unterscheidet sich der Zugang zu einem Buch vom Zugang zum Internet? Um diese Zusammenhänge zu verstehen, muss man menschenkundliche Grundlagen der Waldorfpädagogik neu anschauen. Rudolf Steiner spricht davon, dass unsere Denk- und Vorstellungskräfte umgewandelte Lebenskräfte sind und bezeichnet sie deshalb auch als „freie Kräfte“. Was geschieht mit diesen Kräften, wenn ich einem Menschen zuhöre, wenn ich ein Buch lese oder wenn ich mich im Internet bewege? Erst anhand einer genaueren Analyse dieser Vorgänge lassen sich deutliche Aussagen über das Für und Wider digitaler Medien in unseren Unterrichtsräumen treffen. Der Vortrag soll dazu eine Anregung geben.

 

4)    Die Entwicklung der „freien Kräfte“ im Kinder- und Jugendalter und ihre Bedrohung durch die Medienwelt

Eine der bedeutsamsten Einsichten der Menschenkunde und Pädagogik Rudolf Steiners ist die Entdeckung der so genannten „freien Kräfte“. Die Kräfte, die der kindliche Organismus zunächst für sein Wachstum und die Gestaltung der Organe benötigt, werden insbesondere mit der Schulreife mehr und mehr frei und stehen damit als gestaltgebende Kräfte für Vorstellungsbildung, Fantasie und Gedächtnis zur Verfügung. Es ist heute mehr als deutlich, dass die Medienwelt, insbesondere die Computer gestützten Medien einen eminenten Angriff auf den richtigen Gebrauch der freien Kräfte darstellt. Worin besteht die Gefährdung und worin die richtige pädagogische Pflege der freien Kräfte? Darauf soll dieser Vortrag anhand zahlreicher Beispiele eine Antwort geben. Zum Thema des Vortrags erscheint im Verlag Freies Geistesleben von Andreas Neider das Buch „Der Mensch zwischen Über- und Unternatur. Das Erwachen des Bewusstseins im Ätherischen, die freien Kräfte und seine Bedrohung“.

 

5) Aufmerksamkeitstechnologien (Facebook, Google, Computerspiele) und „freie Kräfte“. Wohin entwickelt sich das Bewusstsein unserer Kinder?

Internet, Facebook und Computerspiele fixieren in einer bisher nicht dagewesenen Weise das Bewusstsein von Kinder und Jugendlichen, aber auch von immer mehr Erwachsenen. Was machen die digitalen Aufmerksamkeitstechnologien mit unserem Bewusstsein? An wen verkaufen wir uns, wenn wir uns bei Facebook registrieren, eigentlich? Diesen Fragen sowie der pädagogischen Antwort auf die Zerstreuung der Aufmerksamkeitskräfte widmet sich der Vortrag.

 

6) Wie beeinträchtigen Internet und Handy die Gesundheit unserer Kinder im Wachen und Schlafen?

Die permanente Nutzung von Internet und Handys vor allem durch soziale Netzwerke wie Facebook, aber auch für Computerspiele und sogenannte Apps, beeinträchtigt nicht nur die Aufmerksamkeitskräfte unserer Kinder in erheblichem Maße, sie wirkt sich auch auf die Fähigkeits- und Gedächtnisbildung während des Schlafes aus. Diese Wirksamkeiten will der Vortrag verständlich machen und pädagogische Alternativen aufzeigen.

 

7) Warum sind Jungen von Computerspielen fasziniert – brauchen Jungen eine andere Erziehung als Mädchen?

Was macht Computerspiele für Jungen so interessant? Welche Gefährdungen stellen diese Medien dar und wie kann dazu ein Ausgleich gefunden werden? Welche unterschiedlichen Bedürfnisse und Entwicklungsprobleme haben Jungen im Unterschied zu den Mädchen und welche pädagogischen Mittel braucht es, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Auf diese Fragen soll der Vortrag anhand zahlreicher Beispiele eine Antwort geben. Zum Thema hat Andreas Neider das Buch „Brauchen Jungen eine andere Erziehung als Mädchen“ veröffentlicht.

 

8) Medienbalance – Erziehen im Gleichgewicht mit der Medienwelt

Die elektronischen Medien, insbesondere das Internet, Computerspiele und Handys, aber auch die herkömmlichen Medien Film und Musik, die heute auch mehr und mehr per Computer konsumiert werden, nehmen einen zunehmend großen Teil der freien Zeit von Kindern und Jugendlichen in Anspruch. Welche Gefahren gehen insbesondere von den virtuellen Welten des Internets und der Computerspiele, aber auch von den herkömmlichen Medien aus und wie kann ihnen dadurch begegnet werden, dass zu diesen Medienwelten ein entsprechender Ausgleich gefunden wird. Auf diese Fragen wird der Vortrag anhand zahlreicher praktischer Beispiele eingehen. Zum Thema ist das gleichnamige Buch von Andreas Neider im Verlag Freies Geistesleben erschienen.

 

9)      Wie bildet sich unser Gedächtnis? Erinnern und Vergessen aus      waldorfpädagogischer Sicht

Die Frage nach der Bildung des Gedächtnisses und den Vorgängen von Erinnern und Vergessen gehört zu den am wenigsten wirklich geklärten Gebieten der heutigen Gehirnforschung. Aber auch die Geisteswissenschaft steckt diesbezüglich noch ganz in den Anfängen. Dennoch ergeben sich gerade im Zusammenhang mit der Entwicklung des Kindes und allen Vorgängen des Lernens zahlreiche Fragen, die nach einer Antwort suchen. Rudolf Steiners Darstellung des dreigliedrigen menschlichen Organismus gibt eine der entscheidenden Grundlagen, um hier weiter zu kommen. Auch hat Steiner zahlreiche Angaben zur Gedächtnis- und Willenserziehung im Kinder- und Jugendalter gegeben. Auf dieses interessante Forschungsgebiet wird der Vortrag ein neues Licht werfen.

 

10)      Der elektronische Doppelgänger – das Schicksal von Mensch und Maschine

Anders als der industriellen Revolution, die die körperliche Arbeit an Maschinen übertragen hat, ist es der digitalen Revolution gelungen, geistige Arbeit und Fähigkeiten auf Maschinen zu übertragen. Einer der Pioniere der Computertechnologie, John von Neumann, beobachtete bereits in den 50er Jahren, dass dabei die Grundfunktionen des Nervensystems und des Gehirns in Form dieser Maschinen kopiert wurden. Diese Entwicklung hatte Rudolf Steiner bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts voraus gesagt und dabei auf die eigenartige Natur unseres Nervensystems als eine Art von Doppelgänger hingewiesen. Der Vortrag wird diese Zusammenhänge und das damit verbundene immer stärkere Zusammenwachsen von Mensch und Maschine anhand der Entwicklung der heute vor allen von Kindern und Jugendlichen genutzten digitalen Medien thematisieren und erste Ansätze zu einem neuen Umgang mit der digitalen Technik, insbesondere dem Internet, diskutieren.

 

 

B)      Seminarthemen für Lehrer und Eltern jeweils 3 Einheiten à 90 Minuten

 

1) Wie das Internet unser Bewusstsein korrumpiert - Praktische Gesichtspunkte im Umgang mit digitalen Medien

Durch eine genaue Beobachtung, was das Internet innerhalb von nur 10 Jahren aus den Menschen gemacht hat und wie es ihr Bewusstsein bereits jetzt verändert hat, kommt man dazu, sich zufragen, wovon diese Entwicklungen ein Gegenbild sind. Der digitalisierte Mensch fällt durch die permanente Nutzung der Onlinemedien aus seinem eigenen Lebensorganismus heraus und verbindet sich mehr und mehr mit einem maschinellen, digital organisierten Zusammenhang, der aber nicht lebendig ist, sondern tot. Was aber lässt sich dagegen unternehmen?

Das Seminar soll zeigen, wie die grundlegenden Übungen des anthroposophischen Schulungsweges geradezu wie dazu geschaffen sind, sich den Auswirkungen des Internets gegenüber nicht nur zu behaupten, sondern diese Technologien zugleich als Chance zu einer wirklichen Erweiterung unseres Bewusstseins und zur Stärkung unseres Lebensorganismus zu begreifen.

In diesem Seminar sollen zunächst die Phänomene der schwindenden Aufmerksamkeit und der schwindenden Lebenskräfte, die sogenannte „digitale Demenz“ untersucht werden.

Anschließend werden anhand von einzelnen Beispielen Übungen des anthroposophischen Schulungsweges im Hinblick auf den zukünftigen Umgang mit den digitalen Technologien behandelt.


2) Medienwirksamkeit und die seelische Gesundheit unserer Kinder

Facebook, Apps, Computerspiele, Handys – immer früher und immer öfter werden Kinder und Jugendliche in die Welt der digitalen Medien herein gezogen. Was aber bedeutet das für ihre seelische Entwicklung und Gesundheit? Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir die leiblichen Grundlagen des Seelischen genauer kennen lernen. Dabei fallen deutliche Parallelen zwischen der Welt der Computer und der Funktionsweise unseres Sinnes-Nervensystems und unseres Gedächtnisses ins Auge. Deren genauere Untersuchung ergibt, dass immer mehr Funktionen der menschlichen Seele und des Leibes an die digitalen Maschinen übertragen werden. Umso wichtiger ist ein bewusster und geschulter Umgang mit diesen Medien. Auf diese Fragen wird im Seminar anhand zahlreicher Beispiele eingegangen.  

 

3) Medienwirksamkeit und Empathiekräfte

Worin bestehen die Kräfte der Empathie? Bei jedem Wahrnehmungsvorgang spielt sich in unserem Gehirn im Zusammenhang mit unserem Atemrhythmus ein feiner Prozess ab. Freie ätherische Kräfte bilden im sogenannten Liquor, dem Gehirnwasser, die Grundlage für das Zusammenspiel mit dem Atemrhythmus. Erst dadurch können wir uns lebendige, gefühlshaltige Vorstellungen von etwas, auch von einem menschlichen Gegenüber bilden. Eben diese freien Kräfte unseres Vorstellungslebens werden aber von den digitalen Medien und insbesondere von Computerspielen korrumpiert.

Im Seminar wollen wir uns den menschenkundlichen Grundlagen der Empathie, des Denkens und Fühlens zuwenden und anhand von Beispielen zeigen, in welcher Weise vor allem Computerspiele in die Entwicklung der freien Kräfte negativ einwirken. Anschließend soll nach den pädagogischen Möglichkeiten, diesen Gefahren zu begegnen, gefragt werden.

 

4) Der Mensch zwischen Über- und Unternatur. Die Entwicklung der „freien Kräfte“ und ihre Bedrohung durch die Medienwelt.

Eine der bedeutsamsten Einsichten der Menschenkunde und Pädagogik Rudolf Steiners ist die Entdeckung der so genannten „freien Kräfte“. Die Kräfte, die der kindliche Organismus zunächst für sein Wachstum und die Gestaltung der Organe benötigt, werden insbesondere mit der Schulreife mehr und mehr frei und stehen damit als gestaltgebende Kräfte für Vorstellungsbildung, Fantasie und Gedächtnis zur Verfügung. Die Denk- und Vorstellungskräfte sind verwandelte Wachstums- oder Lebenskräfte.

Es ist heute mehr als deutlich, dass die Medienwelt, insbesondere die Computer gestützten Medien einen eminenten Angriff auf den richtigen Gebrauch der freien Kräfte darstellt. Durch übermäßigen Mediengebrauch werden die freien Kräfte zunehmend abgelähmt und an elektronisch gesteuerte Medien gefesselt. Wie kann diesen Gefahren begegnet werden und worin besteht die richtige pädagogische Pflege der freien Kräfte? Anhand einer Einführung in die Menschenkunde der „freien Kräfte“ und anhand zahlreicher Beispiele aus dem Bereich der elektronischen Medien soll dieses Seminar Antwort auf diese Fragen geben. Zum Thema des Seminars erscheint im Verlag Freies Geistesleben von Andreas Neider das Buch „Der Mensch zwischen Über- und Unternatur. Das Erwachen des Bewusstseins im Ätherischen, die freien Kräfte und seine Bedrohung“.

 

5) Aufmerksamkeitstechnologien und „freie Kräfte“. Wohin entwickelt sich das Bewusstsein unserer Kinder?

Internet, Facebook, Google, Wikipedia und Computerspiele fixieren in einer bisher nicht dagewesenen Weise das Bewusstsein von Kinder und Jugendlichen, aber auch von immer mehr Erwachsenen. Was machen die digitalen Aufmerksamkeitstechnologien mit unserem Bewusstsein? An wen verkaufen wir uns, wenn wir uns bei Facebook registrieren, eigentlich? Was sind die Unternehmensziele von Google? Was aber sind zugleich die neuen Fähigkeiten, die viele Kinder heute von Geburt an quasi schon mitbringen?

Diesen Fragen sowie der pädagogischen Antwort auf die Zerstreuung der Aufmerksamkeitskräfte und die Zerstörung der Gedächtniskräfte bis hin zur „digitalen Demenz“ widmet sich dieses Seminar und zeigt anhand von Beispielen, wie die Aufmerksamkeits- und Gedächtniskräfte zersetzt und manipuliert werden. Außerdem sollen die neuen Empathiefähigkeiten, die sich heute schon bei vielen Kindern und Jugendlichen beobachten lassen, mit den digitalen Angeboten, die diese Fähigkeiten in gewisser Weise ersetzen wollen, untersucht werden. Anschließend sollen die pädagogischen Möglichkeiten, diesen Gefahren zu begegnen, diskutiert werden.